Zeitschaltuhr für Aquariumbeleuchtung

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Ein Aquarium in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen Erholung und Entspannung zugleich. Das Beobachten der Fische, Garnelen, Pflanzen und der anderen Tiere, die in diesem biologischen System ein Zuhause finden, macht Spaß und kann dazu verhelfen, sich zu beruhigen. Ein Aquarium erzeugt eine ganz besondere Atmosphäre, weshalb sie auch oft in Lobbys von Hotels, Restaurants oder anderen Lokalen zu finden sind. Um ein Aquarium langfristig genießen zu können, muss dieses aber auch gepflegt werden. Hierzu gehört z. B. die richtige Beleuchtung, die mit Hilfe einer Zeitschaltuhr effizient und für die Tiere und Pflanzen optimal eingestellt werden kann.

Warum die Aquariumbeleuchtung so wichtig ist

Eine Beleuchtung ist für alle Lebensformen in einem Aquarium wichtig und dies insbesondere in einem tropischen Süßwasseraquarium. Die Beleuchtung treibt die Photosynthese voran, welche die Basis zur Sauerstoffproduktion darstellt und wiederum für die Aquarienbewohner wie Fische von zentraler Bedeutung sind. Die Aquariumbeleuchtung erhält also das Gleichgewicht in diesem Ökosystem auf kleinstem Raum aufrecht.

Welche Aquariumbeleuchtungen gibt es?

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In der Aquaristik stehen viele verschiedene Beleuchtungsformen zur Verfügung. Die Auswahl der passenden Beleuchtung hängt dabei vom Einsatzgebiet, also z.B. ob Süß- oder Salzwasser-Aquarium oder auch von der Größe und vom Standort des Aquariums ab. Die Klassiker sind Leuchtstoffröhren, die sich in der Abdeckung des Beckens befinden und leicht ausgetauscht werden können. In der Meerwasseraquaristik gibt es zudem spezielle HQI-Lampen, die hier oft eingesetzt werden. Weitere Faktoren bei der Wahl der Aquariumbeleuchtungen können die Lichtfarbe, die Beleuchtungsstärke oder der Wirkungsgrad sein.

Dauer der Beleuchtung

Nachdem Sie nun die für Ihre Zwecke richtige Beleuchtung gefunden haben (lassen Sie sich hier gerne im Fachmarkt beraten) ist es wichtig zu wissen, wie lange die Aquariumbeleuchtung eingeschaltet sein sollte. Hier orientiert man sich an die Gegebenheiten in der Natur, denn die Sonne scheint nicht den ganzen Tag und demnach ist die künstliche Beleuchtung ebenfalls zu dosieren. Letztendlich verhindert die Dosierung der Beleuchtung ein Ausbreiten von Algen, welche durch Licht und Wärme gedeihen.

Wie lange nun die Beleuchtung in einem Aquarium eingeschaltet werden sollte, wird von Aquarienbesitzern unterschiedlich gehandhabt. In der Regel ist eine Beleuchtungsdauer von 9 – 12 Stunden am Tag sinnvoll. Zudem ist zu überlegen, ob die Beleuchtung für die volle Zeit eingeschaltet bleibt oder ob zwischendurch Pausen integriert werden. Ob Pausen zwischen den Beleuchtungsphasen (z. B. nach 6 Stunden Beleuchtung einige Stunden Dunkelheit) Sinn machen, wird heute immer noch kontrovers diskutiert. Da gibt es viele verschiedene Meinungen und Ansichten, was ein tieferes Auseinandersetzen mit diesem Thema notwendig macht.

Zeitschaltuhr für Aquariumbeleuchtung

Um Ihr Aquarium zu beleuchten – sowohl am Tag als auch abends oder in der Nacht – eignet sich der Einsatz einer Zeitschaltuhr optimal. So können Sie die tägliche Dosis an Licht automatisch einstellen. Besonders wichtig ist nämlich, dass die Beleuchtungsphasen nicht allzu oft variiert werden sollten. Die Lebewesen im Aquarium sollten eine regelmäßige und gleichbleibende Beleuchtung erhalten, um den natürlichen Rhythmus darauf einstellen zu können. Um die Beleuchtung nicht permanent manuell ein- und auszustellen und die Beleuchtungszeit fest im Griff zu haben, empfiehlt sich daher immer die Verwendung einer Zeitschaltuhr. Die Beleuchtungsphasen werden genau geplant und man läuft nicht die Gefahr einer Über- oder Unterbeleuchtung.

Analoge oder digitale Zeitschaltuhr?

Nun stellt sich vielleicht die Frage, welche Zeitschaltuhr für die Aquariumbeleuchtung am geeignetsten ist. Es wird grundsätzlich zwischen analogen (mechanischen) und digitalen (elektrischen) Zeitschaltuhren unterschieden. Der Unterschied liegt dabei insbesondere im Umfang der Funktionen und der Bedienung. Analoge Zeitschaltuhren bedient man über ein Drehrad und kleinen Zähnchen, die rein- oder rausgedrückt werden müssen, um die Schaltzeiten zu programmieren. Sie sind sehr günstig und einfach zu bedienen, können jedoch nur im 15-Minuten-Takt eingestellt werden und bieten keine Wochenplanungen an. Für die Einstellung der Aquariumbeleuchtungen sind sie aber völlig ausreichend. Bei der analogen Zeitschaltuhr Theben Timer 26* handelt es sich um eine einfache und platzsparende Zeitschaltuhr, die durch ihre Langlebigkeit überzeugt.

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Digitale Zeitschaltuhren werden hingegen über ein LCD-Display bedient, was zu einer höheren Genauigkeit und Planbarkeit führt. Im Gegensatz zu den analogen Zeitschaltuhren können sie minutengenau eingestellt werden. Darüber hinaus lassen sich für die verschiedenen Werktage individuelle Schaltzeiten programmieren. Dies ist aber für die Aquariumbeleuchtung, bei der eine Regelmäßigkeit wichtig ist, nicht unbedingt sehr relevant. Mehr zu analogen und digitalen Zeitschaltuhren finden Sie in unserem letzten Bericht.

Um die Aquariumbeleuchtung noch naturgemäßer zu gestalten, können auch Dimmer eingesetzt werden. So kann die Beleuchtung morgens langsam ansteigen und abends langsam wieder abklingen. Diese gibt es auch bereits bei einigen digitalen Zeitschaltuhren integriert.

Fazit

Wenn Sie bei der Aquariumbeleuchtung einige Dinge beachten, kann Ihrer Freude und Entspannung auf lange Sicht nichts im Wege stehen. Das Aquarium benötigt eine Lichtzufuhr von etwa 9 – 12 Stunden am Tag und kann wahlweise mit 1-2 Pausen zwischendurch gestaltet werden. Um das manuelle Ein- und Ausschalten zu vermeiden, empfiehlt sich der Einsatz einer Zeitschaltuhr. Hierzu reichen oft schon die günstigen und einfach zu programmierenden analogen Zeitschaltuhren völlig aus. So erzeugen Sie eine regelmäßige und gleichbleibende Beleuchtung, bei der sich die Bewohner Ihrer Aquariums erfreuen.