Was verbraucht eine Zeitschaltuhr?

Zeitschaltuhren helfen Ihnen durch gezielte Programmierung Ihrer elektrischen Verbraucher langfristig Strom zu sparen. Zudem wird Ihnen die meist lästige Arbeit abgenommen, den Stromstecker manuell zu ziehen bzw. das Gerät ein- oder auszuschalten. Doch was verbraucht eine Zeitschaltuhr selbst an Strom? Denn wie jedes andere elektrische Gerät verbraucht auch eine Zeitschaltuhr, ob Analog oder Digital, einen gewissen Anteil an Strom. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel aufzeigen, wie viel Strom eine Zeitschaltuhr verbraucht.

Was verbraucht eine Zeitschaltuhr?

Um zu ermitteln, was eine Zeitschaltuhr selbst an Strom verbraucht, muss zunächst zwischen einer analogen und einer digitalen Zeitschaltuhr unterschieden werden. Analoge Zeitschaltuhren werden mit einem Drehrad, welches mit kleinen Zähnchen ausgestattet ist, bedient. Eine digitale Zeitschaltuhr wird mittels eines LCD-Displays programmiert. Dies macht sich auch bei dem Stromverbrauch bemerkbar. Denn eine Zeitschaltuhr mit LCD-Display verbraucht meist mehr Strom, als eine analoge Zeitschaltuhr.

  • Analoge Zeitschaltuhren: Diese verbrauchen in der Regel weniger Strom als digitale Zeitschaltuhren. Man kann von einem Grundbedarf von weniger als 1 Watt ausgehen. Beispiel: Bei einem Stromverbrauch von einem Watt werden ca. 24 Watt am Tag an Strom verbraucht. Bei einem Strompreis von 27 Cent je Kilowattstunde betragen die Kosten am Tag demnach 0,7 Cent. Sollte die Zeitschaltuhr jeden Tag im Jahr an der Steckdose stecken und somit Strom verbrauchen, sind das auf das Jahr gerechnet (365 Tage) ca. 2,60 €.
  • Digitale Zeitschaltuhr: Diese verbrauchen aufgrund des LCD-Displays meist mehr Strom als analoge Zeitschaltuhren. Hier kann man von einem Grundbedarf von ca. 2 Watt ausgehen. Beispiel: Auf den Tag gerechnet entspricht das einem Verbrauch von ca. 48 Watt je Tag. Beim selben Strompreis wie im obigen Beispiel macht das 1,3 Cent am Tag. Im Jahr kommen so ca. 4,70 € an Stromkosten zusammen.

Was kostet eine Zeitschaltuhr?

Digitale Zeitschaltuhren verbrauchen aufgrund des LCD-Displays und des insgesamt größeren Funktionsumfangs mehr Strom als mechanische Zeitschaltuhren. Doch was kostet eine Zeitschaltuhr in der Anschaffung? Der Preis hängt auch hier wesentlich vom Funktionsumfang ab. Einfache analoge Zeitschaltuhren, die im 24-Stunden-Rhythmus programmiert werden, kosten meist unter 10 €. Diese reichen vollkommen aus, wenn Sie damit z. B. die Aquariumbeleuchtung automatisieren möchten. Digitale Zeitschaltuhren bieten weitaus mehr Funktionen an. So können Sie z. B. für jeden Werktag in der Woche individuelle Schaltzeiten speichern. Zudem sind digitale Zeitschaltuhren aufgrund der LCD-Bedienung und je nach Größe des Displays komfortabler. Diese kosten in der Regel zwischen 10 und 15 € und sind sowohl im Einzelhandel als auch Online zu erwerben.

Wann lohnt sich eine Zeitschaltuhr?

Nun wissen Sie in etwa, was eine Zeitschaltuhr an Strom verbraucht und wie hoch die Anschaffungskosten sein können. Doch lohnt sich eine Zeitschaltuhr in jedem Falle? Um dies festzustellen, sollte das Nutzungsverhalten des jeweiligen elektrischen Verbrauchers über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Wenn sich die Nutzungszeiten ähneln, lohnt sich der Einsatz einer Zeitschaltuhr meistens. Sie können die Schaltzeiten fest programmieren, sparen durch gezielte Stromversorgung langfristig Geld und das lästige manuelle Ein- und Ausschalten entfällt. Ein oft ähnliches Nutzungsverhalten findet man z. B. bei Aquariumbeleuchtungen, Außenbeleuchtungen oder Teichpumpen wieder. In diesem Bericht haben wir zudem für Sie aufgeführt, wie Sie ermitteln können, ab welcher Nutzungsdauer sich eine Zeitschaltuhr tatsächlich rechnet. Zum Artikel.

Zudem sollte überlegt werden, welcher Zeitschaltuhr-Typ der optimale ist. Reicht eine einfache analoge Tageszeitschaltuhr, oder macht die Anschaffung einer digitalen Wochenzeitschaltuhr mehr Sinn? In diesem Artikel haben wir für Sie die Vor- und Nachteile beider Zeitschaltuhrtypen aufgeführt,

Fazit: 

Was verbraucht eine Zeitschaltuhr? Mit den oben aufgeführten Rechenbeispielen haben wir Ihnen einen Richtwert gegeben, an den Sie sich orientieren können. Der Verbrauch schwankt natürlich je nach Modell und Nutzungsdauer, also ob Sie die Zeitschaltuhr täglich 24 im Betrieb haben oder diese nur gelegentlich genutzt wird. Die Stromkosten für den Betrieb einer Zeitschaltuhr sind allerdings meistens gering im Vergleich zum Einsparpotential, welches Sie durch eine gezielte Stromzufuhr ausschöpfen. Wann Sie die Kosten einer Zeitschaltuhr wieder „reinholen“, können Sie Schritt für Schritt berechnen mithilfe unserer Kurz-Anleitung berechnen.